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PPflegeKlaro

Praxiswissen für Pflegeeinrichtungen

Inkontinenzversorgung im Pflegeheim sinnvoll organisieren

In stationären Einrichtungen muss die Versorgung vieler Bewohner verlässlich funktionieren, obwohl Bedarf, Verordnungen und Kostenträger individuell bleiben. Entscheidend ist deshalb ein patientenbezogener Prozess statt einer pauschalen Einheitsversorgung.

Was eine gute Versorgungsstruktur leisten sollte

  • • individuellen Bedarf je Bewohner erfassen und bei Veränderungen anpassen,
  • • Verordnungen und Formalitäten nachvollziehbar organisieren,
  • • Lieferungen eindeutig Bewohnern bzw. Versorgungsfällen zuordnen,
  • • einen festen Ansprechpartner für Rückfragen bereitstellen,
  • • Mitarbeitende bei Produkt- und Anwendungsfragen unterstützen.

Versorgung bleibt personenbezogen

Auch wenn die Einrichtung Abläufe bündelt, hängen Anspruch und konkrete Versorgung vom einzelnen Bewohner, der medizinischen Notwendigkeit, der Verordnung und dem jeweiligen Krankenkassen- bzw. Versorgungsvertrag ab. Wirtschaftliche Vorteile einer Kooperation dürfen die bedarfsgerechte Auswahl und freie Wahl nicht verdrängen.

SGB V und SGB XI nicht vermischen

Inkontinenzhilfsmittel gehören bei entsprechender medizinischer Voraussetzung zur Krankenversicherung. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind eine Leistung der Pflegeversicherung und haben eigene Anspruchsvoraussetzungen. Die Grundlagen erklären unsere Seiten zu Inkontinenzhilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch.

Kooperation mit MedicCos

MedicCos bietet Pflegeeinrichtungen eine Zusammenarbeit rund um Inkontinenz- und Pflegehilfsmittelversorgung an. Die konkrete Ausgestaltung sollte für die Einrichtung, ihre Bewohner und die jeweiligen Versorgungsfälle individuell geklärt werden.

Kooperation für die Einrichtung anfragen

Werbliche Kooperation: PflegeKlaro kann bei erfolgreicher Vermittlung wirtschaftlich profitieren.